Ergonomie - Die Wirbelsäule

Statisches Sitzen macht krank.

Bis zu 80 Prozent seiner Arbeitszeit im Büro verbringt der Mensch im Sitzen. 10 bis 14 Stunden täglich kommen leicht zusammen, weil auch in der Freizeit häufig das Sitzen dominiert. Dabei ist der Mensch auf Bewegung ausgelegt.

Die Folge: Rückenschmerzen sind zur Volkskrankheit geworden. In Deutschland fallen deshalb 70 Millionen Arbeitstage pro Jahr aus. Das kostet Unternehmen etwa 20 Milliarden Euro pro Jahr!

Die Wirbelsäule.

Die Wirbelsäule stabilisiert als zentrales Achsenorgan die aufrechte Haltung. Sie lässt dabei alle notwendigen Bewegungen zu: beugen, strecken, neigen und rotieren. Die 33-34 Wirbelkörper verbinden die Wirbelsäule fest mit den Bandscheiben. 7 Hals-, 12 Brust- und 5 Lendenwirbel sind beweglich.

Die meisten Bandscheibenvorfälle der Lendenwirbelsäule passieren zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr.

Die der Halswirbelsäule zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr. Im Jahr 2004 wurden fast 70.000 Bandscheibenvorfälle in Deutschland operiert. Weltweit ist es der häufigste neurochirurgische Eingriff. Die bisher größte klinische Studie mit 1.244 Bandscheibenpatienten ergab: Es bestehen keine signifikanten Unterschiede zwischen den Behandlungsresultaten dieser Operationen und dem konservativen, nichtoperativen Vorgehen wie Akupunktur, Medikamente oder Physiotherapie. In bestimmten Fällen ist eine Operation jedoch unvermeidlich.

 

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